| Vom Leben gezeichnet, von mir verfasst | |
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Trockene Tatsachen: Name: H.H.= Heidi, Helene. Titel: Hobby: Dinge, die mein Leben wirklich prägten: Rheinischer Frohsinn- schon 50 Jahre vor meiner Geburt wurde dieses Temperament in unserer Familie gehegt, gepflegt und vererbt. Nur konsequente Zwingerhaltung konnte mich selbst als Einjährige davon abhalten, auf jede Bühne zu springen,die man mit Lauflernschuhen erreichen konnte. Das zweite Kind im Zwinger tarnt nur mein Einzelkindschicksal (nein, diese Photo entstand nicht in einem rumänischen Kinderheim, sondern in der Voreifel). Die nächsten 17 Jahre verplemperte ich künstlerisch mit Krippenspielen und im Jugendblasorchester (Frohnleichnahms-prozessionen und aktive Teilnahme am Veedelszug Köln-Pulheim).Von 1983-88 Studium an der Sporthochschule Köln mit Schwerpunkt Spiel-Musik-Tanz/Bewegungstheater. Schon damals wurde mir klar: Ich machs lieber selbst, als anderen zu zeigen wie es geht. 1986-1988 Sommerschule für Theater und Straßentheaterin Graz. Hier erster Kontakt zur zweiten "Tante" Annette Grabiger und dem "Tantenregisseur" George Isherwood. Doch wie Beethoven blieb ich als Rheinländerin im Lande Mozarts. Beethoven wurde zwar berühmter als ich, doch die Tatsache, eine Feuerkeulenjonglage auf dem Klagenfurter Hauptplatz bei 30 Grad im Schatten in einem 100% Polyesterkleid überlebt zu haben, bringt zumindest etwas Farbe in jede Biographie. Clowncompagnie "Die Schockerlinge", wir schafften es immerhin in das Kinderunterhaltungsprogramm der Salzburger Festspiele,- Wechsel in den Indoorbühnenbereich. Seit 1992 in Bamberg, - wer Rheinländern den Mund verbietet betreibt aktive Sterbehilfe- aber, der Franke ist offen und gesprächsbereit, bis man ihn anspricht- in diesem Spannungsfeld entstanden 4 "Tanten" Kabarettprogramme. Wir beschlossen von Anfang an davon zu leben, was erstaunlicherweise auch geklappt hat. "Die Tanten beweisen, das Humor geschlechtslos ist", danke Kölner Stadtanzeiger, nix anderes war unsere Absicht. Wir "Tanten" füllten Scheunen, Gasthäuser und andere Bühnen,es folgten Fernsehauftritte für 3Sat, WDR und BR und wir wurden von Bischoff Dr.Dr. Dyba (†) unter Klageandrohung von 8000 DM pro Auftritt gestellt, leider blieb es nur bei der Androhung; sonst wären wir noch berühmter geworden. So- seit 2002 bin ich auch Solo- was die Bühne betrifft, privat hat mir mein Hund vor 15 Jahren einen Mann ausgesucht, weil er sich während einer Stadtführung dauernd auf die Füße legte. |
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